Bücherfrauen – Interessensvertretung rund ums Buch

Bücherfrauen
Die Bücherfrauen sind ein Netzwerk für Frauen, die in der Buchbranche arbeiten. Mit Ziel von Austausch und Vernetzung treffen sich Bundesweit 900 in Berlin 160 Lektorinnen, Autorinnen, Buchhändlerinnen, Übersetzerinnen, Journalistinnen, Verlegerinnen, usw.
Vernetzt wird sich regelmäßig auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig, aber auch auf regelmäßigen internen und öffentlichen Veranstaltungen. Auch frauenpolitische Themen heben die Bücherfrauen auf das Tableau. So befasst sich die hauseigene Studie „Mehr.Wert in der Bücherbranche“ mit der Gleichbehandlung von Frauen in der Bücherbranche. Zwar stellen Frauen mit 80 % der Mitarbeiterinnen, die Mehrheit in der Bücherbranche, jedoch erhalten Männer noch 28 % mehr Gehalt als Frauen. Die Studie bot mit dieser und vieler anderer Erkenntnisse den Grundstock für das politische Handeln des Frauenvereins. So begeht der Verein den Equal Pay Day und unterstützt Frauen bei Gehaltsverhandlungen. In Entscheidungsgremien fordern die Bücherfrauen 40% Frauen innerhalb von 5 Jahren.
Am 13. August 2012 trafen sich auf Einladung von Marijke Höppner (Sprecherin für Frauenpolitik), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin), Melanie Kühnemann (Vorsitzende des Kulturausschuss), Gudrun Blankenburg (Sprecherin für Kulturpolitik) und Dr. Gisela Pravda (Stv. Vorsitzende der ASF Tempelhof-Schöneberg) mit Stefanie Lembke und Frau Henze und Frau Seehofer von den Bücherfrauen.