Archiv für März 2012

Eisladies werden Zweite im DEB Pokalendspiel

„5 Teams, 2 Tage, 10 Spiele“ war das Motto des DEB-Pokalturniers der Frauen im Jahr 2012.

Am 18. März 2012 besuchten die Bezirksverordneten Oliver Fey, Marijke Höppner und Jan Rauchfuß sowie interessierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokratinnen das Pokalfinale im Damen-Eishockey. Im Berliner Wellblechpalast spielten fünf Gäste Teams EC Bergkamener Bären, der SC Garmisch-Partenkirchen, der ECDC Memmingen sowie der ESC Planegg. In zwei Spieltagen fielen 47 Tore, es gab 55 Vorlagen und es wurden 200 Strafminuten vergeben.

Schließlich gewann der ESC Planegg den Pokal und holte gleichzeitig das Double. Die Eisladies des Schönebergers OSC konnten daheim den zweiten Platz erreichen. Platz 1 in der Scorer-Wertung mit acht Punkten belegten Franziska Busch (OSC Eisladies – 5 Tore/3 Vorlagen). Nationalspieler Anja Scheytt wurde zur besten Stürmerin des Turniers gewählt.

Wir möchten uns herzlich beim OSC für die Einladung zum DEB Pokalfinanle der Damen bedanken. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

OSC Eisladies

Presseerklärung: Mehr Geld in die Rassismusprävention – die Bundes-regierung muss handeln!

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus weist die SPD Fraktion Tempelhof-Schöneberg auf die Bedeutung des Kampfes gegen Rassismus hin. Der Fördertopf des Be-gleitausschusses „Toleranz fördern – Kompetenz stärken!“ der Bundesregierung ist schon ausgeschöpft, doch immer wieder kommt es zu Aktivitäten von Rassisten
und Rassistinnen in Tempelhof-Schöneberg.

In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu zerstörerischen Anschlägen auf Stolpersteine in der Gleditsch- und in der Stierstraße in Schöneberg. Ein muslimisches Kulturzentrum in der Hedwigstraße und ein asiatischer Imbiss in der Nähe des Breslauer Platzes wurden mehrfach mit rassistischen Schmierereien wie „Ausländer raus“ oder mit Hakenkreuzen versehen. Die Mittel für die Förderung von Toleranz und den Kampf gegen Rechts, die der Bezirk im Rahmen des Förderprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken!“ wurden jedoch schon in der ersten Sitzung für das Jahr 2012 im Januar vergeben. Es gab mehr antragstellende Projekte, als finanzielle Mittel zu vergeben waren.

„Es ist schon kritisch, wenn gute Projekte aufgrund eines zu gering ausgestatteten Fördertopfes abgewiesen werden müssen. Vor allem, da ein Anstieg von rechter Aktivität in Tempelhof-Schöneberg zu beobachten ist“, so die Integrationspolitische Sprecherin, Marijke Höppner. „Die Fördersumme nahm stetig ab. Während 2009 noch 100.000 EUR zu vergeben waren, wurde die Summe 2010 auf 60.000 EUR gesenkt. 2012 waren es nur 30.000 EUR. Eindeutig zu wenig! Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, mehr Geld in den Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu investieren.“

Die SPD Fraktion hat schon im Januar einen Antrag auf den Weg gebracht, rechte Aktivi-täten in einem Bericht zu erfassen – Drs. 0017/XIX Rechtsextremismusbericht.

Interview mit Larissa Neu von Harmonie e.V.

Die neue TS Aktuell ist da. Diesmal mit einem Interview mit Larissa Neu von Harmonie e.V. Wer mehr lesen möchte, findet die TS Aktuell auch online.

Interview_HarmonieeV

Kleine Anfrage: Kunst am Bau

Kleine Anfrage, lfd. Nr. 0020/XIX der Bezirksverordneten Marijke Höppner
betr.: Kunst am Bau

Sehr geehrte Frau Dittmeyer,

die o.g. Kleine Anfrage beantworte ich nach Abstimmung mit der Abt. Bauwesen wie folgt:

1. Inwiefern wird die Regelung zu „Kunst am Bau, Kunst im Stadtraum“ als Bestandteil der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins und der Bezirke (Anweisung Bau – ABau – Teil I „Allgemeines“ Nr. 7 http://www.berlin.de/imperia/md/content/senwfk/pdf-datei-en/kiskab/rundschreiben.pdf?start&ts=1175673644&file=rundschreiben.pdf%29) im Bezirk umgesetzt?

Antwort: Die entsprechenden Regelungen der Anweisung Bau werden grundsätzlich umgesetzt. Beispiel: Kunst am Bau im Rahmen des Konjunkturpakets II für den Neubau der Sporthalle Bergius-Schule.

2. Wie häufig tagt die durch das Kunstamt zu betreuende Beratungskommission zu Kunst am Bau/Kunst im Stadtraum?

Antwort: Die Einrichtung einer bezirklichen Beratungskommission zu Kunst am Bau ist in der Anweisung Bau nicht vorgesehen. Gem. der Anweisung Bau ist bei der für kulturelle Angelegenheiten zuständigen Senatsverwaltung vielmehr ein „Beratungsausschuss Kunst“ einzurichten. Dies ist auch erfolgt.
Gegenwärtig prüft das Bezirksamt, ob die zusätzliche Einrichtung einer bezirklichen Beratungskommission zweckmäßig ist. Die Durchführung von Maßnahmen gem. der Anweisung Bau ist von der Einrichtung einer bezirklichen Beratungskommission unabhängig.

3. Wie ist der Beratungsausschuss im Bezirk besetzt?

Antwort: Siehe Antwort zu Frage 2

4. Inwiefern wurde die Kommission ihrer Verantwortung entsprechend I 3. Der AA gerecht?

Antwort: „I 3 der AA“ ist der SE FM nicht bekannt.

5. Wie häufig wurde/wird der BVV ein Bericht zu Kunst am Bau/Kunst im Stadtraum vorgelegt?

Antwort: Siehe Antwort zu Frage 2.
Die SE FM informiert die zuständigen Ausschüsse regelmäßig über die Einleitung als auch die Umsetzung von Bauvorhaben.
In Vorbereitung befindet sich zur Neukonstituierung der bezirklichen Kommission Kunst am Bau/Kunst im Stadtraum eine BA-Vorlage, die in enger Abstimmung zwischen der Abt. Bauwesen und der Abt. Bildung, Kultur und Sport erarbeitet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Kaddatz

Presseerklärung: Frauen in den Sport/Besuch des DEB-Dameneishockeypokals

Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg nimmt den internationalen Frauentag 2012 zum Anlass um auf die besondere Rolle von Frauen im Sport hinzuweisen.

Frauen und Männer treiben gleichermaßen gern Sport. Dennoch unterscheiden sich ihre Präferenzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sport findet vorrangig getrennt nach Geschlechtern statt. Diese Geschlechtertrennung vollzieht sich grundsätzlich in allen Sportformen in der Wahl der Sportarten. So werden die meisten Sportarten immer noch in ‚typisch männliche‘ wie Fußball und ‚typisch weibliche‘ wie Turnen und Gymnastik unterteilt. Auch in den Medien finden besonders die sogenannten Männersportarten stärkere Beachtung in der Berichterstattung. Dies schafft indirekte Zugangsbarrieren besonders für Frauen. „Wir wollen, dass Frauen genauso Beachtung in der öffentlichen Sportförderung finden wie Männer: eine gleichberechtigte Nutzungsverteilung von Sporthallen und –platzangeboten, eine gerechte Ressourcenverteilung zugunsten des Frauensports und eine Rücksichtnahme auf die Belange von Eltern, die Familie, Beruf und Sport unter einen Hut bringen müssen,“ fordert die frauenpolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Marijke Höppner.

Oliver Fey (SPD), Vorsitzender des Sportausschusses ergänzt: „Wir wollen nicht nur darüber sprechen wie wichtig Frauensport ist, sondern dies auch zeigen.“ Um Frauensport stärker in den Vordergrund zu stellen, laden wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns die Finalrunde des DEB-Pokals, hoffentlich unter Beteiligung des Schöneberger Dameneishockeyteams, der OSC Eisladies, zu schauen. Zu Gast sind die Teams EC Bergkamener Bären, der SC Garmisch-Partenkirchen, der ECDC Memmingen sowie der ESC Planegg.

Das gesamte Turnier findet am 17./18. März, jeweils von 8 bis 18 Uhr im Wellblechpalast, statt. Wir werden die beiden Final-Spiele am Sonntag, ab 14 Uhr besuchen. Anstoß ist jeweils um 14 und 16 Uhr.
Wir treffen uns am Sonntag, den 18. März um 13:30 Uhr vor dem Sportforum Hohenschönhausen, Weißenseer Weg 51 – 55, 13053 Berlin. Sie sind herzlich illkommen!!!! Der Eintritt ist frei!

Anmeldungen an: Marijke Höppner, info@marijke-hoeppner.de oder Oliver Fey, Oliver.Fey@spd-friedenau.de

„Wir sind alle anders“ – Frauenmonat März in Tempelhof-Schöneberg

Zwischen dem 2. und dem 31. März findet erneut das spannende und bunte Programm des Frauenmärz Tempelhof-Schöneberg statt. Diesmal mit dem Motto „Wir sind alle anders“.
Der Frauenmärz wird jährlich anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März durchgeführt. Die initiale Forderung des Weltfrauentages, die Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft, ist auch heute weiterhin aktuell.

Weitere Informationen zum Programm des Frauenmärzes 2012 und zum
Eröffnungsfest mit Prof. Dr. Gesine Schwan und der Sängerin Maren Kroymann finden Sie hier.

Besonders erwähnenswert ist die Diskussionen um Equal Pay am 15. März sowie zum Schönheitswahn und -pperationen unter dem Titel „Wa(h)re Schönheit“ am 21. März (mit dabei die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert).

Die SPD Fraktion Tempelhof-Schöneberg unterstützt den Frauenmärz. Das vielfältige Programm ist Ausdruck der vielfältigen Fähigkeiten der Frauen in der Gesellschaft.