Archiv für Februar 2012

Antrag: Ausstellung „Berliner Tatorte“ im Rathaus Schöneberg zeigen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die BVV ersucht das Bezirksamt, die Dokumentationen („Berliner Tatorte“) rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rathaus Schöneberg auszustellen.
Weiterhin soll geprüft werden, welcher öffentliche Tempelhofer Standort in Frage kommt, die Ausstellung zusätzlich zu zeigen.
Die Ausstellung von Reachout Berlin zusammengestellt, umfasst 60 in DIN A3 Format gerahmte Aufnahmen von Tatorten, mit angefügter Beschreibung des Tathergangs.
Das Bezirksamt wird ersucht, alle Tempelhof/Schöneberger Schulen auf die Ausstellung hinzuweisen.

Begründung:

Rechte Gewalt gegen politisch Andersdenkende, aus rassistischen und antisemitischen Motiven, sind in unserer Gesellschaft kein Einzelphänomen. Diese Art von Gewalt hat zugenommen, deshalb ist es wichtig für die breite Öffentlichkeit eine stärkere Sensibilität für diese menschenverachtenden Handlungen zu schaffen. Mit der Ausstellung kann ein Nachdenken über ein demokratisches, tolerantes Miteinander geschaffen werden. Zudem kann ebenso eine verstärkte Wachsamkeit und Zivilcourage befördert werden. Diese Ausstellung sollte ein Zeichen setzen, dass alle demokratisch gewählten Parteien Gewalt aus rassistischen und antisemitischen Gründen nicht nur ablehnen, sondern auch verurteilen.

Der Verlauf des Antrages ist hier zur verfolgen.

In die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht am 15.02.2012.

Antrag: Benennung der Sporthalle Baußnernweg nach Lisa Albrecht

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die BVV ersucht das Bezirksamt die Sporthalle Baußnernweg nach der Turnlehrerin für Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter Lisa Albrecht (1896-1970) zu benennen.

Begründung:

Lisa Albrecht besuchte in Berlin die Hochschule für Leibesübungen und wurde Sportlehrerin. Als ausgebildete Sportlehrerin unterrichtete sie vor allem Fabrikarbeiterinnen. Zudem lehrte Albrecht an der „Wohlfahrtsschule der Arbeiterwohlfahrt“. Sie engagierte sich für Frauenrechte und für den Frieden. „1933, nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, musste sie ihren Beruf und ihre politische Arbeit aufgeben, wurde mehrmals durch die Gestapo verhaftet, misshandelt und gedemütigt und für etliche Monate ins Moabiter Frauengefängnis geschleppt.“ Albrecht wurde Mitglied des ersten Deutschen Bundestages.

Der Verlauf des Antrages ist hier zur verfolgen.

In die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht am 14.02.2012

Antrag: Weltmädchentag

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die BVV ersucht das Bezirksamt den von der UN deklarierten Weltmädchentag am 11. Oktober 2012 erstmals zu begehen, um auf die gesellschaftliche Ungleichheit von Mädchen in der Gesellschaft ist hinzuweisen. Ein geeignetes Format (beispielsweise Veranstaltung, Fachdiskussion, pressewirksame Aktivität, etc.) soll gemeinsam mit der Fachgruppe Mädchen und junge Frauen in Tempelhof-Schöneberg gefunden werden.

Begründung:

Im Dezember 2011 entschieden die Vereinten Nationen, den 11. Oktober zum „International Day of the Girl Child“, dem Welt-Mädchentag, zu ernennen. „Denn ein Welt-Mädchentag macht auf die Herausforderungen und Probleme, mit denen Mädchen in aller Welt konfrontiert sind, aufmerksam [und] führt dazu, dass Mädchen sichtbarer werden,“ so Plan Deutschland, Initiatoren des Weltmädchentages. Quelle: http://www.plan-deutschland.de/news/article/welt-maedchentag-wird-endlich-wirklichkeit/
Da der Weltmädchentag 2012 in den Herbstferien liegt, soll das Bezirksamt gemeinsam mit der Fachgruppe Mädchen und junge Frauen ein geeignetes Format finden, um den Welt-Mädchentag zu begehen und auf die besonderen Herausforderungen und Probleme von Mädchen und jungen Frauen hinzuweisen.

Der Verlauf des Antrages ist hier zur verfolgen.

In die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht am 15.02.2012

Einladung: Schöneberger Damen Eishockey

Am 19. Februar um 16:30 Uhr besuchen Mitglieder und Freunde der SPD Tempelhof- Schöneberg ein Spiel der OSC Eisladiesdes, dem Schöneberger Fraueneishockeyteam.

Frauensport erlangt selten den Ruhm typischer Männersportarten. Und auch die mediale und finanzielle Unterstützung fällt für Frauen- Teams häufig geringer aus.

Das wollen wir ändern. Daher möchten wir noch vor dem Weltfrauentag ein hervorragendes Fraueneishockeyteam, die OSC Eisladies, unterstützen.

Die Eishockeydamen des OSC spielen in der 1. Bundesliga und waren seit 1991 fünf Mal Deutsche Meisterinnen.

Wir treffen uns am 19. Februar um 16:00 Uhr vor dem Wellblechpalast – Eissporthalle im Sportforum, Weißenseerweg 51- 55, 13053 Berlin. Je nach Anmeldestand und Interesse würden wir gern Fahrgemeinschaften dorthin bilden.

Deshalb bitten wir bis zum 12. Februar um Anmeldung bei Oliver Fey (ollifey(at)gmx.de) oder Marijke Hoeppner (info(at)marijke- hoeppner.de)

DER EINTRITT IST FREI, FREIWILLIGE SPENDEN WERDEN AN DER KASSE ABER NICHT ABGELEHNT!!!!

Oliver Fey, Vorsitzender des Sportausschusses in der BVV Tempelhof- Schöneberg

Marijke Höppner, Sprecherin für Frauenpolitik in der BVV Tempelhof- Schöneberg

OSC Eisladies

Kleine Anfrage: Mieterschutz am Dürerplatz

Kleine Anfrage gem. § 39 der Geschäftsordnung der BVV, lfd. Nr.: 0010/XIX der Bezirksverordneten Marijke Höppner (SPD)

Hinter diesem Link verbirgt sich die Beantwortung der Kleinen Anfrage zum Mieterschutz am Dürerplatz.

Presseerklärung: Eine mutige Frau – Gedenken an Hatun Sürücü

Der 7. Februar setzt den Rahmen für das Gedenken an Hatun Sürücü, deren 7. Todestag sich heute jährte. Dabei gilt das Gedenken der Frau und Mutter Hatun Sürücü, die mutig für ein selbstbestimmtes Leben eingetreten ist, aber auch den vielen Frauen, die Opfer von Gewalt im Namen der Ehre geworden sind. Am Gedenkstein Hatun Sürücüs in der Oberlandstraße/Oberlandgärten 1 sammelten sich Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamtes, politischer Parteien und Vereine. In eindrucksvollen Reden stellten die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und die Staatssekretärin Barbara Loth (SPD) heraus, dass jede Schattierung von Gewalt gegen Frauen zu verurteilen sei und ein freies und selbstbestimmtes Leben für alle Frauen möglich gemacht werden muss.

„Hatun Sürücü ist in der öffentlichen Disskussion zu einem Symbol für viele Menschen, besonders Mädchen und Frauen geworden, die sich mit Ihrem Mut identifizieren können. Das Gedenken an Hatun Sürücü ist uns in der SPD sehr wichtig“, so die Frauen- und Integrationspolitische Sprecherin Marijke Höppner. „Warnen möchten wir jedoch vor den Argumenten des rechtspopulistischen Spektrums. Dort spielt Gewalt an Frauen immer dann eine besonders große Rolle, wenn die Tat einem spezifischen Kulturkreis zugeschrieben werden kann. Wir möchten eine Stigmatisierung von Gewalt an Frauen nicht Vorschub leisten. Gewalt an Frauen findet in allen Kulturkreisen statt, unabhängig von sozialem Status oder Bildungsniveau. Natürlich ist die angeblich religiös-legitimierte Gewalt eine spezifische Ausprägung, die besonders beachtet und politisch bekämpft werden muss“, schließt Höppner ab.

Gedenken Hatun Sürücü

Presseerklärung: Erhalt von Harmonie e.V. – SPD sammelt 400 EUR Spenden

Am 27. Januar, während des Neujahrsempfangs der SPD Fraktion Tempelhof- Schöneberg, sammelten Gäste und Fraktionsmitglieder insgesamt 400 EUR für das Integrationszentrum Harmonie e.V.

Harmonie e.V. ist eine Migrantenselbstorganisation, welche mit Migrantinnen und Migranten aus dem russischen Sprachraum arbeitet, aber auch viele andere ethnische Gruppen haben im Verein ein zu Hause gefunden. Seit Jahren sind viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Verein tätig. Harmonie e.V. finanziert sich über Spenden und Drittmittel öffentlicher Stellen. Da die Übergangsphase von einem Förderzeitraum zum nächsten diesmal länger ausfällt und die Vereinsbeiträge allein das Mietvolumen nicht abdecken können, steht die produktive, fachliche Arbeit des Integrationszentrums Harmonie e.V. in Frage.

„Harmonie e.V. arbeitet seit 12 Jahren sehr erfolgreich in Tempelhof- Schöneberg. Es ist uns ein großes Anliegen, Harmonie e.V. zu erhalten“, so die Fraktionsvorsitzende Elke Ahlhoff.

Marijke Höppner, Sprecherin für Integrationspolitik, ergänzt: „Die 400 EUR können natürlich nur ein Anfang sein, um die wichtigen Angebote des Vereins, besonders für Menschen aus dem russischsprachigen Raum, am Leben zu erhalten. Daher rufen wir alle Menschen auf, für Harmonie e.V. zu spenden.“

Harmonie e.V. arbeitet gemeinsam mit vielen anderen Projekten und Vereinen. Kreative Ideen gehen Hand in Hand mit nachhaltigen Konzepten. Die Beteiligung und Unterstützung von Migrantinnen und Migranten steht dabei im Vordergrund. Neben dem Angebot von Integrations- , Sprach- und Computerkursen, beteiligt Harmonie e.V. sich auch an der Berliner Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und engagiert sich im Projektfond Quartiersentwicklung Waldsassener Straße für sozialen Frieden und ein tolerantes Miteinander.

SPENDEN SIE FÜR HARMONIE!
Bei Bedarf stellt Ihnen der Verein auch gerne eine Spendenquittung aus.
Die Spenden gehen an
Harmonie e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 20500
Kto. Nr.: 0003252700
Verwendungszweck: Mietkosten 2012

Adresse:
Integrationszentrum Harmonie e.V.
Katzlerstraße 11
10829 Berlin