Archiv für September 2011

Demokratisch wählen – rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien keine Chance geben!

Am 18. September 2011 stehen die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen an. Einen „Anlass zur Sorge“ nennen die Landesvorsitzenden der im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien im „Berliner Konsens“ – eine Parteiübergreifende Erklärung, die sich gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien ausspricht – den Wahlantritt der rechtsextremen NPD sowie den relativ neuen rechtspopulistischen Parteien. Besonders rechtspopulistische Parteien versuchen stärker in Erscheinung zu treten – auch in Friedenau! Durch Flugblätter in Briefkästen und Unterschriftenaktionen an Haustüren und Infoständen fielen die Rechtsaußenparteien Pro Deutschland und Die Freiheit in Friedenau schon auf.
Obwohl diese Parteien zunächst unbekannt sind, ist es wichtig zu wissen mit wem man es zu tun hat. Beide Parteien suchen ihr Klientel zwischen Rechtsradikalen und dem etablierten Konservatismus. Um potentielle Sympatisierende anzusprechen, werden lokale Debatten im interkulturellen Zusammenleben für Wahlkampfzwecke missbraucht. Im Mittelpunkt steht der Schutz der deutschen, abendländischen Gesellschaft vor der sogenannten Islamisierung und ggf. damit einhergehenden Gewalt. Die rechtspopulistischen Parteien sprechen sich gegen Moscheebauten aus, warnen vor der Bedrohung vor einer „Islamisierung“ und „Überfremdung“ Deutschlands und die schwammige Lösung aller „Integrationsprobleme“ bevor neue Einwanderung stattfinden darf. Dabei machen sie etwas Gefährliches: Sie setzen den Islam einer Bedrohung bzw. Gefahr gleich und machen so eine Glaubensfrage zum grundsätzlichen Thema von Integrationspolitik.
Dabei erscheinen die Positionen der Rechtspopulisten in einer weltoffenen und multikulturellen Stadt wie Berlin absurd und weltfremd. In einer Handreichung der Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus (mbr) und der APIZ zu den kommunalen Strategien gegen antimuslimischen Rassismus, werden die Vorstellungen der Pro Berlin und Der Freiheit als „eine Kampfansage an eine Stadt“ verstanden „die von Einwanderung und der vielfältigen Beteiligung geprägt ist“. Weiterhin sehen mbr und APIZ es als maßgeblich, „mit welcher Entschlossenheit sich Demokratinnen und Demokraten der rassistischen Meinungsmache entgegenstellen“.
Für ein gleichberechtigtes und respektvolles Miteinander als Grundlage politischer Lösungsfindung und gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus setzt sich die SPD ein. In Tempelhof-Schöneberg setzen wir uns für demokratiestärkende Projekte und Vorurteile abbauende Projekte, sowie für die Schaffung einer Stelle gegen Rechtsextremismus, Rassismus und anderer demokratiegefährdender Phänomene, ein. Einen erster Schritt, mit dem Sie rechte Parteien verhindern können, hat der Vorsitzende der Berliner SPD, Michael Müllern, im „Berliner Konsens“ benannt: Gehen Sie am 18. September wählen, denn je höher die Wahlbeteiligung ist, desto schwerer wird es rechte Parteien Land zu gewinnen.

Weitere Artikel sind im

Friedenauer Bote “ alt=“" />

zu finden!

SPD bei den unter 18-jährigen ganz vorne!

1278 Jugendliche wählten die SPD zur stärksten Kraft in Tempelhof-Schöneberg. Bis Freitag, den 9. September konnten Jugendliche aus Tempelhof-Schöneberg in Wahllokalen der Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen ihre Stimme abgeben. Dabei entfielen rund 26 % der Stimmen auf die SPD gefolgt von den Grünen mit 23 %. Die CDU lag etwa gleichauf mit der Tierschutzpartei bei etwas über 10 %.

„Es ist toll, dass sich so Viele daran beteiligt haben“ so die Sprecherin für Jugendpolitik Marijke Höppner und führt weiter aus: „Viele Jugendliche haben sich im Vorfeld der Wahlen mit Politik befasst und sich bewusst für eine Partei entschieden. Dass die Jugendlichen aus Tempelhof-Schöneberg die SPD als stärkste Kraft sehen, ist für mich eine Bestätigung unserer Jugendpolitik und der sozialdemokratischen Jugendstadträtin Angelika Schöttler.“

Die U18 Wahlen sind ein wichtiger Bestandteil demokratischer
Willensbildung. Im Rahmen der Wahlen wird über rechte und rechtsextreme Parteien aufgeklärt. Parteien wie die NPD, Pro Deutschland oder die Freiheit brechen den demokratischen Konsens eines toleranten Miteinanders auf. Das haben auch die jungen Wählerinnen und Wähler verstanden. Rechte Parteien wie die NPD, Die Freiheit und Pro Deutschland konnten auch gemeinsam nicht mal 4 % erreichen.

Friedenau kickt!

Herzlichen Glückwunsch dem Team „Altmark- Eck“ zum Gewinn des 3. SPD-
Fußballturniers „Friedenau kickt!“ 2011
Den zweiten Platz erspielte sich bei richtig schönem Fußballwetter die junge Mannschaft vom Nachbarschaftsheim Schöneberg.

Tolle Spiele, Politprominenz und jede Menge Spaß, Gespräche und Unterhaltung gab es auf und neben dem Platz mit Angelika Schöttler, Bezirksstadträtin und Bürgermeisterkandidatin für Tempelhof- Schöneberg, Dilek Kolat, MdA, Michael Müller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Abgeordnetenhaus, Markus Pauzenberger, MdA, und unserer Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert.

Beim schönsten Sommerwetter veranstaltete die Friedenauer SPD am 4. September 2011 ihr drittes Fußballturnier Friedenau kickt“. Frisch gezapftes Bier, schmackhafte Grillwürste und selbst gebackene Kuchen machten das Kleinfeldfußballturnier zu einem Fest für die ganze Familie. Sportstadträtin und Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin Angelika Schöttler und die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert begrüßten die Mannschaften und wünschte Ihnen viel Erfolg. Gespielt wurde wieder auf dem Sportplatz des Friedenauer TSC in der Wiesbadener Straße.

Die zahlreiche Politikprominenz ließ es sich nicht nehmen, die sechs Teams anzufeuern. Gekommen waren die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, die Friedenauer Abgeordnete und stv. Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Dilek Kolat, der sportpolitische Sprecher der Abgeordnetenhausfraktion Markus Pauzenberger sowie der Fraktionsvorsitzende der SPD im Abgeordnetenhaus Michael Müller, Bärbel Bernstein und Marijke Höppner.
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Den Pokal überreichte die Abgeortnete Dilek Kolat dem Team „Altmark-Eck“. Der Friedenauer Fußballpokal ist also nun in neuen Händen. Wir dürfen uns schon auf das Turnier im nächstes Jahr freuen! Die anderen Mannschaften erhielten erstmals Medaillen.

Den fleißigen OrganisatorInnen, allen voran dem sportpolitischen Sprecher der BVV- Fraktion Oliver Fey und dem riedenauer TSC gebührtein herzlicher Dank für die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung.

Russischsprachiges Theaterstück „Das bucklige Pferdchen“ begeisterte nicht nur Kinder

Zum Besuch des Theaterstücks „Das bucklige Pferdchen“ hatte die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert am 3. September russischsprachige und russisch-lernende Kinder und ihre Eltern unseres Bezirks Tempelhof-Schöneberg eingeladen. Das Interesse war riesengroß, das Theater proppenvoll. Sie alle waren gekommen, um das Märchen von Pjotr Jerschow, eines der schönsten russischen Märchen überhaupt, zu sehen. Diese Sonderaufführung erfolgte in Kooperation mit dem im Schöneberger Norden gelegenen Theater „RUSSISCHE BÜHNE“.

Die Darstellungskraft des Ensembles der „RUSSISCHEN BÜHNE“ war einfach mitreißend. Die Geschichte „Das bucklige Pferdchen“, welches in Wahrheit ein Zauberpferd ist und Iwan, der bislang immer vom Pech verfolgt wurde nun zu seinem Glück verhilft, wurde bild- und bewegungsreich gespielt.

Für die meisten Kinder war es das erste Mal, dass sie ein Theater besuchten. Viel Spaß hatten sie zudem vor und nach der Aufführung am Glücksrad und beim Gewinnen toller Preise. Herzlichen Dank an die UnterstützerInnen des Landesverbandes der SPD Berlin.

Die SPD-Abgeordnete für Schöneberg Annette Fugmann-Heesing und die Bezirksverordnete Marijke Höppner waren ebenfalls voller Begeisterung dabei und nutzen diesen Besuch auch zu ausführlichen Gesprächen mit dem Leiter des Theaters Ilja Gordon.

Das Theater „RUSSISCHE BÜHNE“ befindet sich in der Kurfürstenstraße 123 im Norden Schönebergs. Hier werden Theaterstücke in russischer Sprache aufgeführt. Künftig will die Theatergruppe auch Stücke in anderen Sprachen, u.a. in deutsch, inszenieren. Damit möchte das Theater zu mehr interkultureller Vielfalt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beitragen.

Besuchen Sie das Theater „RUSSISCHE BÜHNE“. Es lohnt sich!

Russisches Theater

Zwischen Morgen und Abend – Stadtspaziergang in den Ceciliengärt

Zwischen dem Morgen und dem Abend von Georg Kolbe (1877-1947) haben die Besucher des Stadtspaziergangs am Samstagvormittag (03.09.2011) interessante Details aus der Geschichte und Architektur der Ceciliengärten erfahren. Gudrun Blankenburg, Berliner Stadtführerin, erzählte vom Fassadenschmuck der Häuser, die verschiedene Darstellungen zu den Themen Kinderspiel und Verkehr zeigen sowie von der Formensprache der unterschiedlichen Türgestaltungen aus dem Art Déco.

Oberster Planer der von 1920 bis 1927 errichteten Ceciliengärten war Heinrich Lassen, Schöneberger Stadtbaurat, der der Reformarchitektur der damaligen Zeit durch die gärtnerische Gestaltung, künstlerische Ausstattung und die durchsonnten Wohnungen ein besoderes Denkmal gesetzt hat. Zwei Besonderheiten der Ceciliengärten sind der Atelierturm, in dem der sozialkritische und realistische Maler Hans Baluschek zwischen 1929 und 1933 wohnte und arbeitete und die Gartenarchitektur, zu der auch der Morgen und der Abend gehören. Es sind auch die beiden Frauenstandbilder des Bildhauers Georg Kolbe auf der zentralen Grünanlage, die im Sommer von leuchtend rosafarbenen Rosensträuchern umsäumt werden. 1929 war der Morgen Bestandteil der des Deutschen Pavillions auf der Weltausstellung in Barcelona, der von Mies van der Rohe entworfen wurde und der eine Ikone des modernen Bauens geworden ist.
Cecilien

Ohne Macht gibt es keine Veränderung

„Ohne Macht gibt es keine Ver­än­de­rung“ stell­te die Au­to­rin fest. In „Auf Au­gen­hö­he oder wie Frau­en be­gan­nen die Welt zu ver­än­dern“ geht es um Heli Ih­le­feld, ihren Wer­de­gang und die Gren­zen an die sie schließ­lich mit der Frau­en-​ und Gleich­stel­lungs­po­li­tik als Frau­en­be­auf­trag­te der Te­le­kom stößt.

Im Schö­ne­ber­ger Cafe An­tik­flair lausch­ten die an­we­sen­den Frau­en den ge­le­se­nen Wor­ten der Au­to­rin. Ih­le­feld be­rich­te­te von ihrer all­täg­li­chen Ar­beit, ihren Vi­sio­nen und Ideen, wie sie sich Ge­set­zes­grund­la­gen zu eigen mach­te und an den stol­zen Män­nern schei­ter­te, die den Mit­ar­bei­te­rin­nen lie­ber Heim und Herd zu­ge­stan­den, als Be­triebs­kin­der­gär­ten. Und sie be­rich­te­te von den Män­nern, die in Ihren lo­ka­len Be­rei­chen das haus­in­ter­ne Gleich­stel­lungs­pro­gramm in der Hand nah­men und aus­ge­zeich­net wur­den. Dabei kamen uns An­we­sen­den die ge­le­se­nen Ge­schich­ten von Er­folg und Frust, Über­zeu­gungs­ar­beit und die Suche nach Bünd­nis­part­nern, sehr ak­tu­ell vor.
Ge­nau­so ak­tu­ell, war Heli Ih­le­felds Ap­pell an uns Frau­en, so­li­da­risch mit­ein­an­der um­zu­ge­hen, denn nur ge­mein­sam kön­nen wir etwas er­rei­chen, daran glaubt sie fest.

Heli Lesung
Wenn die Macht gleich ver­teilt sei, dann kön­nen Frau­en und Män­ner auch auf Au­gen­hö­he mit­ein­an­der reden, so sagte An­ge­li­ka Schött­ler, Kan­di­da­tin für das Amt der Bür­ger­meis­te­rin in Tem­pel­hof-​Schö­ne­berg. An­we­send waren auch die Kan­di­da­tinn­nen für das Ab­ge­ord­ne­ten­haus An­drea Küh­ne­mann und Ma­nue­la Har­ling, sowie die Be­zirks­ver­ord­ne­te Ma­ri­jke Höpp­ner

Heli Ih­le­feld las am 30.​8.​11 für die ASF Tem­pel­hof-​Schö­ne­berg „Auf Au­gen­hö­he oder wie Frau­en be­gan­nen die Welt zu ver­än­dern“ im Cafe An­tik­flair, Grun­de­wald­stra­ße 10.

Kinderfest auf dem Wartburg Platz

Seit vielen Jahrzehnten findet vor dem Jugendfreizeitheim „Weiße Rose“ am Wartburgplatz das SPD-Kinderfest statt. Angelika Schöttler eröffnete am Nachmittag des 21. August das Fest als Vorsitzende der SPD-Abteilung City und als Spitzenkandidatin der SPD-Tempelhof-Schöneberg. Drei Stunden gehört der Platz vor allem den Kindern mit Hüpfburg, Schminken, Kartoffellauf, Torwandschießen und vielen weiteren Spielangeboten. Auch ein Zauberer ist mit dabei. Für die Erwachsenen gibt es Kaffee und Kuchen oder den Grillstand, sowie genügend politisches Informationsmaterial. Angelika Schöttler konnte auch viele Politikerinnen und -politiker aus Bund, Land und Bezirk begrüßen: dazu zählen die Wahlkreiskandidatinnen Annette Fugmann-Heesing, Dilek Kolat, Lars Oberg und Manuela Harling genauso wie wie Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, die stellvertretende BVV-Vorsteherin Ingrid Kühnemann, die Fraktionsvorsitzende der BVV-Fraktion Elke Ahlhoff und die Bezirksverordneten Karin Dehn, Oliver Fey, Marijke Höppner und Melanie Kühnemann. „Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die wieder viel dazu beigetragen haben, dass das Fest gelungen ist! Nächstes Jahr sehen wir uns alle wieder beim SPD-Kinderfest 2012″, versprach Angelika Schöttler am Schluss.

Mit den Menschen im Gespräch

Hausbesuche sind immer ein guter Anlass mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Bezirksbürgermeisterkandidatin Angelika Schöttler und die Bezirksverordnete Marijke Höppner besuchten am 19. August Anwohnerinnen und Anwohner in der Friedenauer Hedwigstraße.

Einmal im Monat lädt die Friedenauer SPD-Abteilung die Anwohnerinnen und Anwohner in eine Kneipe oder ein Restaurant zu den Friedenauer Gesprächen ein, diesmal in der Friedenauer Sponholzstraße. Bei kühlem Wetter wurden Friedenauer Themen besprochen, zum Beispiel „Was wird aus dem Friedenauer Rathaus und der Bibliothek?“, „Wie wird der Breslauer Platz demnächst aussehen?“ und vieles mehr.

Hausbesuche

Fachübergreifende Gesundheitsvorsorge in Friedenau

Am 16. August 2011 informierten sich Mechthild Rawert, MdB, Dilek Kolat, MdA, und Marijke Höppner, BVV Tempelhof- Schöneberg, über die gesundheitliche Versorgungssituation in Friedenau durch das Polikum in der Rubensstraße.

Der Leiter der Gesamtdirektion, Herr Dr. Kewenig und Herr Dr. Hoffmann, Leiter des Polikums, berichteten über die Vorteile der fachübergreifenden Gesundheitsversorgung im Polikum, bei der die Ärzte aller Fachrichtungen miteinander kooperieren. Hinzu kommen die flexiblen Öffnungszeiten, die gerade berufstätigen Patienten sehr zu Gute kommen. Von den flexiblen Öffnungszeiten profitieren auch viele Mitarbeiter und deren Familien, vor allem die die in Teilzeit arbeiten oder die nach einer Pause wieder in den Beruf einsteigen möchten, was
von der Geschäftsleitung sehr begrüßt wird. Ein geplanter Betriebskindergarten wird die Arbeitssituation im Polikum für berufstätige Eltern weiter verbessern.
Polikum

Wie soll der Breslauer Platz aussehen?

Beim Politischen Biergarten der SPD-Friedenau vor dem Rathaus Friedenau diskutieren die SPD-Bezirksbürgermeisterkandidatin Angelika Schöttler, die Abgeordnete Dilek Kolat, die Fraktionsvorsitzende in der BVV, Elke Ahlhoff, Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Bezirksverordnete Oliver Fey mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern und der „Bürgerinitiative Breslauer Platz“ über die Neugestaltung des Platzes und die Zukunft des Rathauses Friedenau. Der Platz soll ein Stadtplatz werden und zum Aufenthalt einladen. Der gut besuchte Markt bleibt auch während der Umgestaltung erhalten, der Bereich für die Fußgänger wird ausgeweitet und die Parkplätze direkt auf dem Platz aufgegeben. Die rege Diskussion zeigte, wie wichtig den Bewohnerinnen und Bewohnern von Friedenau die Umgestaltung des Platzes ist. Die SPD steht für ein gemeinsames Konzept für den Platz und wird die Diskussionen fortführen, um die besten Ideen am Ende umzusetzen.
Breslauer Platz

Im Anschluss daran besuchte Marijke Höppner zusammen mit Angleika Schöttler, Dilek Kolat und weiteren SPD-Politikerinnen und -politikern das Grillfest der Friedenauer Arbeiterwohlfahrt und wurde dort durch den örtlichen AWO-Vorsitzenden, Dr. Michael Radeloff begrüßt. Danach kam man mit den zahlreichen anwesenden Mitgliedern ins Gespräch.

Kulinarisches in Friedenau

Am Freitag, den 12. August 2011 besuchte Bezirksbürgermeisterkandidatin Angelika Schöttler gemeinsam mit der Bezirksverordneten Marijke Höppner Friedenau. Thema des Tages war „Schlemmereien aus Friedenau“. „Die heiße Wa(h)re“ ist ein Imbiss in der Rheinstraße 58, der bekannt ist für seine Currywurst. Ünal Sait und Dirk Ventzke wurden auf dem Internetportal www.golocal.de von den Friedenauer Kundinnen und Kunden auf Platz 3 der Hitliste „Das Beste aus Berlin“ gewählt. Auch bei der jetzigen Stadträtin Schöttler landete die Currywurst ganz oben: sie kündigte einen weiteren zeitnahen Besuch an.

Den süßen Ausgleich bot das Angebot von „Frau Behrens Torten“: die Friedenauer Konditorin Viktoria Fernandez bietet in der Rheinstraße Ecke Dickhardtstraße umwerfende Torten an. Familiärer Austausch zwischen Mitarbeitenden und den Gästen ist üblich. Bei Buttertorte mit Erdbeeren konnte ein sonniger Tag in Friedenau genossen werden.

Herzlichen Willkommen wurden Angelika Schöttler und Marijke Höppner auch in der Hedwigstraße. Dort führten die beiden Bezirkspolitikerinnen Haustürbesuche durch, um sich vorzustellen und die Friedenauer und Friedenauerinnen zum Wahlgang am 18. September zu motivieren.

curry wurst

Mit der ASF am Winterfeldplatz!

Ge­mein­sam mit Un­ter­stüt­ze­rin­nen der Ar­beits­ge­mein­schaft so­zi­al­de­mo­kra­ti­scher Frau­en (ASF), den Wahl­kreis­kan­di­da­tin­nen für das Ber­li­ner Ab­ge­ord­ne­ten­haus, Dr. An­net­te Fug­mann-​Hee­sing (Schö­ne­berg Nord) und Ma­nue­la Har­ling (Ma­ri­en­dorf Süd/Ma­ri­en­fel­de Nord) und der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mecht­hild Ra­wert be­such­te die Be­zirks­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin An­ge­li­ka Schött­ler die gut ge­füll­ten Knei­pen am Win­ter­feld­platz. Die Kan­di­da­tin­nen stell­ten sich den Frau­en vor und be­ant­wor­te­ten drin­gen­de An­lie­gen. Über­reicht wur­den auf der Tour blaue Tüten mit In­for­ma­tio­nen und Klei­nig­kei­ten. Für Hei­ter­keit sorg­te der Kom­men­tar eines männ­li­chen Gas­tes, der laut be­merk­te: „Jetzt schickt die SPD schon die Frau­en los!“
Kneipentour winterfeld

Nachbarschaft pflegen – Sozialstation Friedenau!

Nachbarschaft pflegen – so lässt sich die Arbeit der Sozialstation Friedenau in der Crellestraße 7 treffend beschreiben. Wie das
funktioniert, darüber wollte sich Mechthild Rawert informieren. Und hat auf ihrer Sommertour 2011 die Sozialstation Friedenau sehr gerne besucht. Begleitet wurde sie von Dilek Kolat, Friedenauer Abgeordnete, und Marijke Höppner, Bezirksverordnete aus Friedenau. Pflege und nachbarschaftliche Hilfe, Selbsthilfe und zivilgesellschaftliches Engagement waren unsere Kernthemen.

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert berichtet: Träger der Sozialstation Friedenau ist das Nachbarschaftsheim Schöneberg. Unsere Gesprächspartnerinnen waren Frau Friedel-Franzen, Sozialarbeiterin in der Sozialstation Friedenau, Franziska Lichtenstein, Geschäftsführerin des Nachbarschaftsheims Schöneberg, Michael von Jan, Koordinator des Treffpunkts 50plus und Julia Giese, neue Leiterin der Kontaktstelle PflegeEngagement Tempelhof-Schöneberg.

Mehr Anerkennung für Pflegearbeit Ein großer Schwerpunkt der Arbeit der Sozialstation Friedenau liegt in der ambulanten Pflege und der Beratung von pflegebedürftigen und kranken Menschen. Mit großem Respekt habe ich auch hier das hohe Engagement der in der Pflege Tätigen wahrgenommen. Ich unterstütze die Forderung von Frau Friedel-Franzen nach einer Aufwertung der Pflegeberufe. Die Jobs in der Pflegebranche sind zumeist schlecht bezahlt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich aufgrund von Schichtarbeit oft schwierig. Zu viele ausgebildete Fachkräfte verlassen aus diesen Gründen
die Berufsfelder Altenpflege oder auch die Krankenpflege. Auch in der Sozialstation Friedenau ist der Fachkräftemangel bereits jetzt spürbar. Eine höhere Anerkennung der Pflegearbeit fängt bereits bei der Ausbildung an. Bisher sind die Ausbildungsgänge zur Altenpflege schulgeldpflichtig. Es fehlt insbesondere für junge Leute an Anreizen, diese Berufe zu ergreifen.

Die Frage, der wir uns in der Politik intensiv stellen müssen, lautet
: Was müssen und können wir tun, damit Pflegekräfte in ihrem Beruf bei anhaltender Motivation, Kraft und Engagement länger verweilen (können)?

SPD: Für eine umfassende Pflegereform
In unserem Orientierungspapier der SPD-Bundestagsfraktion zur Reform der Pflegeversicherung „Für eine umfassende Pflegereform: Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken“ haben wir unsere Vorstellungen zur Ausgestaltung der paritätischen Finanzierung und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine würdevolle Pflege vorgelegt. Wir wollen:
Niemand soll durch die notwendige Reform schlechter gestellt werden, aber vielen soll es besser gehen. Wir sprechen uns unter anderem auch für die baldige Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff aus, für eine bessere kommunale Pflegeinfrastruktur und für bessere Pflegebedingungen vor allem für Demenz-PatientInnen. Obgleich der
ehemalige Gesundheitsminister Rösler 2011 zum „Jahr der Pflege“ ernannt hat, ist davon an der Basis nichts wahrnehmbar. Ob es 2011 überhaupt noch zu einer Pflegereform kommt, ist mehr als fraglich?

Ehrenamtliches Engagement unterstützen
Der Treffpunkt 50plus bietet älteren Menschen vielfältige Angebote an. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich bei Kursen, Veranstaltungen, Ausflüge und vielem mehr zu engagieren. Der Treffpunkt 50plus stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und koordiniert die Aktivitäten, erläuterte Herr von Jan.

Wichtige Unterstützungsarbeit leistet die Kontaktstelle PflegeEngagement Tempelhof-Schöneberg des Nachbarschaftsheims Schöneberg. Hier erhalten Angehörige pflegebedürftiger Menschen Beratung und wertvolle Unterstützung.

Zivilgesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unverzichtbar. Es gilt, entsprechende Strukturen zu unterstützen. Keinesfalls aber darf freiwilliges Engagement zu Lasten guter Rahmenbedingungen für qualifizierte Berufe gehen. Diese Forderung wurde bei der Diskussion über die ehrenamtlichen Besuchsdienste in der ambulanten Pflege deutlich.

Anregungen an die Politik
Auch für die Landes- und Bezirkspolitik gab es wichtige Anregungen. So könnte sich das Bezirksamt und die anderen politisch Verantwortlichen in Tempelhof-Schöneberg ein Beispiel nehmen an der Aktion 2010 „Unsere Kommune ist Demenzfreundlich“ des Nachbarbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und vergleichbares initiieren. Die Aktion „demenzfreundliche Kommune“ hat sich zum Ziel gesetzt, ein wertschätzendes Miteinander von Menschen mit und ohne Demenz zu fördern. Auch die Umsetzung der Herausforderung der kultursensiblen Pflege für alle bedarf der landes- und bezirkspolitischen Unterstützung.
Sozialstation Friedenau

Kiezfest am Viktoria-Luise-Platz

Das traditionelle Stadtteilfest am Viktoria-Luise-Platz war auch dieses Jahr wieder gut besucht. Die Besucherinnen und Besucher konnten mit mir, Angelika Schöttler, Bürgermeisterkandidatin für Tempelhof-Schöneberg, Ulla Schmidt, ehemalige Gesundheitsministerin, Mechthild Rawert, Mitglied des Deutschen Bundestages und Michael Müller, Oliver Schworck und viele weiteren Bezirkspolitikerinnen und -politikern in Gespräch kommen. Die Stimmung war toll, es kam zu vielen angeregten Unterhaltungen. Auch die Musik und die vielen Angebote für Kinder machten es zu einen wunderbaren Kiezfest.
Vikki-fest